Andrew Chen
Aktualisiert 2026-04-10
Andrew Chen ist ein amerikanischer Investor und Wachstumsstratege. Er war Head of Growth bei Uber und ist heute General Partner bei a16z (Andreessen Horowitz), wo er auf Consumer-Tech und Marktplätze spezialisiert ist.
Bekannt für
Chen hat sich einen Namen gemacht, indem er Konzepte rund um Netzwerkeffekte, virales Wachstum und Produktwachstum präzise in Sprache gefasst hat. Er schreibt regelmäßig auf seinem Blog (andrewchen.com) über Themen wie Power-User-Kurven, die Angebotsseite von Marktplätzen und die Schwierigkeit, neue Social-Products zu evaluieren.
Sein Buch The Cold Start Problem (2022) ist das Destillat dieser Arbeit: ein Versuch, für die Mechanismen von Netzwerkeffekten eine gemeinsame Fachsprache zu schaffen, die über “Produkte werden wertvoller, wenn mehr Leute sie nutzen” hinausgeht.
Kernbeiträge
- Netzwerkeffekt-Vokabular: Fünf Phasen des Netzwerkwachstums (Cold Start, Tipping Point, Escape Velocity, Ceiling, Moat) und drei Kräfte (Acquisition, Engagement, Economic Effect)
- Atomic Network: Das kleinste selbsttragende Netzwerk-Cluster als strategische Einheit
- Hard Side: Das ~5 % der Nutzer, das die meiste Arbeit trägt und am schwersten zu gewinnen ist
- Growth-Hacking-Praxis: Während seiner Zeit bei Uber war er maßgeblich an datengetriebenem, experimentellem Wachstum beteiligt
Verbindungen
- a16z — General Partner; investiert in Consumer-Produkte und Marktplätze
- The Cold Start Problem — Sein 2022 erschienenes Buch über Netzwerkeffekte
- Network Effects — Das zentrale Thema seines intellektuellen Werks
- Eleanor Konik — Hat “The Cold Start Problem” rezensiert und das Vokabular auf viele Lebensbereiche angewendet
Quellen
- 📗 On Building a Vocabulary for Discussing Network Effects — Buchrezension von Eleanor Konik (2026-04-08)