Amerikanischer Autor und Unternehmer. Bekannt für Bücher über Marketing, Leadership und Ideen: Purple Cow, Linchpin, The Dip, This is Marketing. Schreibt täglich auf seinem Blog (seths.blog) — seit über 20 Jahren, jeden Tag, ohne Werbung.

Was er vertritt

Godin unterscheidet zwischen Arbeit, die Aufmerksamkeit kauft (Interruption Marketing), und Arbeit, die Aufmerksamkeit verdient (Permission Marketing). Sein Kern-Argument: Wer für alle da sein will, ist für niemanden unverzichtbar.

Wiederkehrende Themen:

  • Tribes: Menschen folgen Ideen und Führern, nicht Produkten
  • The Dip: Jede sinnvolle Sache hat eine Phase des Widerstands; wer sie übersteht, gewinnt; wer früher aufgibt, hat keine Chance
  • Shipping: Das Fertige zählt, nicht das Perfekte; Widerstand gegen das Vollenden ist das Haupthindernis für kreative Arbeit
  • Agenda-Setting: Wer seine eigene Agenda nicht setzt, übernimmt die von jemand anderem

Kernzitat

“It may be that the key building block to success (and even to happiness) is getting your agenda aligned with your goals, your dreams, and your fears.”

Die Frage, wer die eigene Agenda bestimmt, stellt er als eine der am seltensten gestellten und wichtigsten Fragen überhaupt. Viele Situationen — Gefängnis, Schule, bestimmte Jobs — schränken die Freiheit ein. Aber auch dort gibt es mehr Spielraum als man denkt. Bei Freelancern und Unternehmern ist die Agenda fast vollständig offen — und trotzdem wird sie selten bewusst gesetzt.

Verbindungen

  • Naval Ravikant — ähnliche Überzeugungen zu Autonomie, eigener Agenda und Leverage
  • Product Builder — Godin’s “Ship it”-Philosophie ist ein direktes Fundament für Produkt-Mindset

Quelle