Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, gegründet 2002 mit dem Ziel, den Menschen zu einer multi-planetaren Spezies zu machen. Was als verrücktes Nebenprojekt begann, ist heute das wertvollste private Unternehmen der Welt.

IPO (2026)

Im April 2026 reichte SpaceX vertraulich seinen IPO-Antrag ein — angepeilt für Juni 2026, Zielwert $1,75 Billionen. Damit wäre SpaceX das achtgrößte Unternehmen der Welt, knapp hinter TSMC und Saudi Aramco. Geplantes Fundraising: $75 Mrd — mit Abstand das größte IPO aller Zeiten.

Warum jetzt: Ein öffentlicher Kurs schafft eine validierte Bewertungsgrundlage für Musks Konglomerat. Es beendet das ständige Gerangel um seine Zeitaufteilung zwischen Tesla, SpaceX und xAI — denn ein Market-Cap für jedes Unternehmen lässt Vergleiche zu, die vorher nicht möglich waren.

Tesla-SpaceX-Merger: Chamath Palihapitiya gibt diesem Szenario eine Wahrscheinlichkeit von ~99,99%. Die strategische Logik: Roboter (Tesla), Raketentransport (SpaceX), KI (xAI) und Chips/Fabriken (beide) überlappen sich massiv. Zusammen wären sie ~$3,1 Billionen — Platz 4 weltweit.

Warum SpaceX die “Eisenbahn des Weltraums” ist

David Friedbergs Analogie trifft es: Wie die Eisenbahnen den amerikanischen Westen erschlossen, erschließt SpaceX den Weltraum. Der entscheidende Hebel: Starlink macht 50–80% des Umsatzes (~$15–16 Mrd Gesamtumsatz 2025, $8 Mrd Gewinn) und hat nebenbei ein Backup-Internet im Orbit aufgebaut.

Raketen kosten heute so wenig, dass Startups Asteroid-Mining, modulare Raumstationen (Vast Space) und industrielle Mondproduktion konkret planen. Nicht als Science-Fiction — als echte Businesspläne mit Slot-Buchungen auf Falcon 9.

Der Mond als nächste Industriegrenze

→ Siehe David Friedberg für die ausführliche Analyse.

Kurzzusammenfassung: Güter vom Mond zur Erde zu schicken ist billiger als jeder terrestrische Transport — weil 1/6 Gravitation + keine Atmosphäre = kein Raketentreibstoff nötig. Ein elektromagnetischer Mass Driver mit 500m² Solar schickt 1 Tonne alle 15 Minuten. Fehlende Zutat: autonome Roboter.